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  • AutorenbildWilma Hartenfels

Das Geheimnis wirksamer regenerativer Transformation 2 – Das DNA Wheel für Service Organisationen



Kleiner Hinweis: Lies gerne unseren Blog Post Nummer 17, bevor Du hier weiterliest. Da gibt's ein paar Basics zum Thema DNA Wheel, die den Einstieg ins Thema erleichern. 

 

Vor einem Jahr stolperte ich in Laura Storm's Journey das erste Mal über das DNA Wheel, ein Tool zur Überprüfung, wo eine Organisation in Bezug auf das Thema Regeneration steht. Neugierig wie ich bin, zog ich sofort los und setzte es für ein Assessment meiner Organisation, The People Network, ein: Ich schaute mir an, wie es uns derzeit gelingt, bei der Arbeit innenzuhalten und der Inspiration Raum zu geben (Living Systems Being), eine vertrauensvolle, authentische und purpose-orientierte Teamkultur zu leben (Living Systems Culture) und  die Prinzipien der Natur für die Gestaltung unserer Services einzusetzen (Living Systems Design).  



Schnell merkte ich, dass zwar die ersten beiden DNA Stränge gut zu bewerten waren, ich mich allerdings mit dem letzten Strang, dem Living Systems Design, schwer tat. Warum? Weil das The People Network kein produzierendes Unternehmen ist, sondern ein  Netzwerk aus selbständigen Trainern, Coaches und Consultants, die größtenteils im Leadership Bereich tätig sind. Viele regenerative Prinzipien, die man auf Produktdesign anwenden kann, lassen sich auf Services schwer oder nur über Umwege übertragen (z.B. biophilisches Design, Zirkularität, Abfall ist Nahrung etc.). 

 

Ich gab allerdings nicht auf, da meine Neugier war geweckt war. Woran könnte sich eine Service-Organisation orientieren, um eine regenerative Zukunft für die Kunden zu ermöglichen? Die intuitive Antwort, weniger Workshopmaterial auszudrucken, mit dem Zug anzureisen und veganes Catering für die Teilnehmenden zu bestellen, reichte mir bei Weitem nicht aus. Da musste es doch noch mehr geben.  

 

Nach einigem Nachdenken kam ich auf eine interessante Idee, die erst einmal bestechend einfach wirkte. Sie basierte auf der Erkenntnis, dass eine regenerative Service-Organisation zwar nicht direkt regenerative Produkte kreiert, allerdings eine wichtige Rolle als Enabler für die drei Stränge Living Systems Design, Culture und Being bei ihren Kunden einnehmen kann. Regenerative Services, vor allem im Beratungs-, Trainings- und Coachingsegment können und sollten einen Beitrag dazu leisten, Menschen wieder mehr mit sich und ihrem Sein in Kontakt zu bringen, für ein authentisches, purpose-orientiertes Miteinander zu sorgen und natürlich auch Wissen und Methoden für die Entwicklung regenerativer Produkte weiterzugeben. 

 

Das DNA Wheel für regenerative Service-Organisationen könnte also wie folgt aussehen: 

 

  • Living Systems Being: Wie viel Wert legt Deine Organisation mit ihren Teams darauf, die Geschwindigkeit zu reduzieren, innezuhalten und neuen Ideen und Inspirationen spielerisch Raum zu geben? 

  • Living Systems Culture: Wie divers, authentisch und resistent sind Eure Teams aufgebaut und welchem größeren, regenerativen Purpose haben sie sich verschrieben? 

  • Living Systems Service Design: Wie sehr unterstützt Ihr durch Eure Services die Kunden und deren Mitarbeitenden dabei, die Stränge Living Systems Design, Culture und/oder Being zum Leben zu erwecken. 

 

Und jetzt Du: 

  • Du arbeitest in einer Service-Organisation? Dann nehme Dir das DNA Wheel und schaue Dir Deine Organisation genauer an. 

  • Wie kann Deine Organisation noch regenerativer werden? 

  • Siehst Du noch andere Möglichkeiten, den Bereich Living Systems Service Design so anzupassen, dass Ihr mit Eurer Organisation die Welt ein wenig regenerativer machen könnt? Poste Deine Ideen gerne in den Chat. 

 

Twin Tipp: Willst Du mehr zu dem Thema erfahren, dann melde Dich bei Laura Storm's nächster Regenerative Leadership Journey an, die im Januar startet. Wir können sie aus eigener Erfahrung uneingeschränkt empfehlen! Für regenerative Aktivisten, die sich die Journey nicht leisten können, bietet Laura derzeit Stipendien an. 

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